Unternehmensbereich – Reinschrift.
Acht Seiten Text zum Lesen und Freigeben – ohne Bilder, ohne Layout, ohne Ablenkung. Die Reihenfolge entspricht der geplanten Seitenstruktur, die Zwischentitel bleiben so in der Website stehen. Gestalterisch umgesetzt wird das Ganze später beim Modul Unternehmensseite.
Unternehmen
Vom Gramm bis zum Gebinde.
Präzise dosiert, perfekt abgefüllt. Seit 1961.
Würschum baut Maschinen, die dosieren und abfüllen. Seit über sechs Jahrzehnten, aus Ostfildern bei Stuttgart, als Familienunternehmen in dritter Generation. Unsere Anlagen wiegen Farbpigmente für Betonwerke auf das Gramm genau und füllen Lacke, Kosmetika und Lebensmittel in Gebinde jeder Größe. Was sie verbindet: Sie werden für einen konkreten Prozess gebaut, nicht aus dem Katalog gezogen.
Warum es uns gibt
1961 arbeitet Gerhard Würschum als junger Ingenieur bei Liebherr in Biberach an der Riß, in der Abteilung für Betonmischanlagen. Dort fehlt eine Komponente: eine Mischöldosierung, die chemische Zusätze exakt zugibt. Sie soll zugekauft werden. Nur gibt es sie am Markt nicht.
Also konstruiert er sie selbst. Das Feindosiergerät wird das erste Produkt der Firma.
An diesem Prinzip hat sich seither nichts geändert. Wir bauen die Anlage, die es für Ihren Prozess noch nicht gibt.
Was wir tun
Unser Lieferprogramm gliedert sich in zwei Bereiche.
Dosieranlagen für die Betonindustrie. Waagen und Dosiersysteme für chemische Zusatzmittel, Farbpigmente, Granulate, Pulver, Slurry und Fasern. Überall dort im Einsatz, wo Pflastersteine und andere Betonprodukte eingefärbt werden und wo Zusatzmittel exakt und wiederholbar zugegeben werden müssen.
Abfüllanlagen für Chemie, Farben und Lacke, Kosmetik und Lebensmittel. Vollautomatische Abfüll- und Verschließlinien mit zwei bis acht Füllstellen für bis zu 3.000 Gebinde pro Stunde. Halbautomatische Maschinen mit einer oder zwei Füllstellen. Dazu manuelle Abfüllgeräte, Verschließer und Ausführungen für explosionsgefährdete Bereiche.
Beide Bereiche folgen derselben Logik: Wir entwickeln die Anlage entlang Ihres Produkts, Ihres Gebindes und Ihrer Taktzeit.
Woran Sie uns messen können
Seit 1961 in Familienhand. Dritte Generation, derselbe Ort, dieselben Lieferanten über Jahrzehnte.
Über 120.000 gebaute Maschinen. In beiden Bereichen, einzeln gezählt.
Zertifiziert nach ISO 9001. Seit 1998.
Kunden aus den sechziger Jahren. Manche Geschäftsbeziehungen sind älter als die Hallen, in denen wir heute fertigen.
Weltweit vor Ort. Örtliche Partner für beide Produktbereiche und eine eigene Tochtergesellschaft in Nordamerika.
Sie haben eine Dosier- oder Abfüllaufgabe?
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Seit 1961
Es beginnt mit einem Bauteil, das es nicht zu kaufen gibt.
Gerhard Würschum arbeitet 1961 als junger Ingenieur bei Liebherr in Biberach an der Riß, in der Abteilung für Betonmischanlagen. Gebraucht wird dort eine Mischöldosierung, die chemische Zusätze exakt zugibt. Der Markt hat sie nicht. Also baut er sie.
Aus diesem Feindosiergerät ist ein Unternehmen mit über 120.000 gebauten Maschinen geworden. Der Ausgangspunkt ist derselbe geblieben.
Die Stationen
1961 — Ein Gerät, das es nicht gibt. Am 1. Juli wird die „Gebrüder Würschum OHG — Werkzeug- und Apparatebau" ins Handelsregister eingetragen. Auslöser ist die fehlende Mischöldosierung bei Liebherr. Gerhard Würschum konstruiert sie als Feindosiergerät und baut sie. Das erste Produkt entsteht nicht aus einer Marktanalyse, sondern aus einem ungelösten Problem.
1962 — Werkstatt in der Scheune. Gemeinsam mit den Brüdern Martin und Hermann wird in der zur Werkstatt umgebauten Scheune der Großmutter gefertigt. Neben dem Feindosiergerät entstehen Werkzeuge und Vorrichtungen. Kurz darauf wird ein eigenes Werkstatt- und Bürogebäude errichtet, in dem nach eigenen Konstruktionen auch Sondermaschinen gebaut werden.
1968 — Die erste eigene Produktion. Bau der ersten Produktionsstätte mit Bürogebäude. Die Palette wächst um kundenspezifische Sondermaschinen.
1970 — Die Entscheidung für den Fokus. Zwölf Mitarbeiter und ein Programm, das zu breit geworden ist. Hermann Würschum führt den Werkzeugbau in einer eigenen Firma weiter. Der Sondermaschinenbau wird verkauft. Würschum konzentriert sich von nun an ausschließlich auf Dosieren und Abfüllen. Eine Entscheidung gegen Breite und für Können.
1982 — Aus der OHG wird die GmbH. Umfirmierung in „Würschum GmbH — Dosieranlagen und Abfüllmaschinen" mit den Gesellschaftern Martin und Gerhard Würschum. Die Belegschaft wächst auf 25 Mitarbeiter. Eine zweite Halle wird gebaut.
1989 — Der Schritt nach Nordamerika. Gründung des Vertriebsbüros „Advanced Concrete Technology" in den USA. Der Export erreicht innerhalb weniger Jahre über 50 Prozent des Umsatzes.
1990 — Platz für die Fertigung. Ein Büroneubau schafft Fläche in der Produktion. 35 Mitarbeiter.
Anfang der neunziger Jahre — Die zweite Generation. Hubert und Volker Würschum treten ein. Hubert entwickelt als Ingenieur neue Dosieranlagen, darunter eine patentierte Granulatanlage. Volker führt das Computernetzwerk ein und baut den Export aus.
1996 und 1999 — Übergabe. Martin Würschum geht 1996 in den Ruhestand, Gerhard Würschum 1999. Hubert und Volker Würschum übernehmen die Geschäftsleitung.
1998 — Zertifiziert nach ISO 9001.
2011 — 50 Jahre, über 120.000 Maschinen. Bis zur Jahresmitte sind in beiden Bereichen über 120.000 einzeln gezählte Maschinen gebaut und verkauft. Am 1. Juli feiert Würschum das fünfzigjährige Bestehen.
2015 — Neue Produktionshalle. Bau einer Halle mit über 500 Quadratmetern in der Senefelderstraße in Ruit. Das Grundstück misst über 3.000 Quadratmeter und lässt Raum für weiteres Wachstum.
2017 — Eigene Gesellschaft in Nordamerika. Aus dem Vertriebsbüro von 1989 wird die Wuerschum North America Inc., eine hundertprozentige Tochter der Würschum GmbH.
2020 — Volker Würschum scheidet aus dem Unternehmen aus.
2021 — Die dritte Generation. Am 1. Juli, exakt sechzig Jahre nach der Gründung, tritt Huberts Sohn Tim Würschum in die Geschäftsführung ein.
2022 — Der neue Standort. Fertigstellung des neuen Firmengebäudes. Produktion und Verwaltung ziehen in die Senefelderstraße 18/1 in Ostfildern.
Was geblieben ist
Der Ort. Der Familienname über der Tür. Und das Prinzip von 1961: Eine Anlage entsteht, weil ein Prozess sie braucht. Nicht, weil sie im Katalog eine Lücke füllt.
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Wie wir arbeiten
Wir könnten hier von Werten schreiben.
Stattdessen beschreiben wir, was Sie in der Zusammenarbeit erleben. Und woran Sie uns messen können.
Wir bauen für Ihren Prozess, nicht für einen Markt
Jede Anlage wird kundenspezifisch entwickelt und genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten. Das ist keine Floskel, sondern die Konsequenz aus dem, was wir tun: Ein Betonwerk, das Pflastersteine einfärbt, hat andere Anforderungen als ein Lackhersteller, der lösemittelhaltige Gebinde abfüllt. Standardlösungen greifen an dieser Stelle zu kurz.
Was wir daraus ableiten, gilt für beide Produktbereiche gleichermaßen. Wir klären zuerst die Aufgabe. Dann bauen wir die Maschine.
Wir denken in Jahrzehnten, nicht in Projektlaufzeiten
Wir haben Kunden, die schon in den sechziger Jahren bei uns gekauft haben. Auf unseren Referenzlisten stehen Betriebe, die ihre Investitionsentscheidung über Jahrzehnte hinweg immer wieder zu unseren Gunsten getroffen haben.
Dasselbe gilt für unsere Lieferanten. Viele dieser Verbindungen bestehen seit Jahrzehnten. Wir sind gemeinsam durch Hoch- und Tiefphasen der Konjunktur gegangen. Das ist kein Sentiment, sondern die Voraussetzung für gleichbleibende Qualität.
Und es gilt für unsere Vertretungen im Ausland, mit denen wir zum Teil seit vielen Jahren zusammenarbeiten.
Am deutlichsten sieht man es an den Mitarbeitern
Wir feiern regelmäßig zehn- und fünfundzwanzigjährige Betriebsjubiläen. Ein vierzigjähriges war auch schon dabei. Und wer bei uns in Rente geht, bleibt zu den Weihnachts- und Firmenfeiern eingeladen. Die Beziehung endet nicht mit dem letzten Arbeitstag.
Für eine auf Dauer angelegte Geschäftsbeziehung sind Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung unerlässlich. Das gilt für Kunden, für Lieferanten und vor allem für die Menschen, die hier arbeiten.
Ihre Zufriedenheit ist unser Maßstab
Wir sind erst zufrieden, wenn unsere Kunden zufrieden sind. Dieser Satz steht seit Jahrzehnten über unserer Arbeit, und er ist wörtlich gemeint: Eine Anlage ist nicht fertig, wenn sie das Werkstor verlässt, sondern wenn sie bei Ihnen tut, was sie soll.
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Standort und Fertigung
Konstruiert und gebaut in Ostfildern
Würschum fertigt seit 1962 selbst. Aus der Werkstatt in der umgebauten Scheune wurde 1968 die erste eigene Produktionsstätte, 1982 die zweite Halle, 1990 ein Büroneubau, der zusätzliche Fläche für die Fertigung freimachte.
2015 kam eine Produktionshalle mit über 500 Quadratmetern in der Senefelderstraße hinzu, auf einem Grundstück von über 3.000 Quadratmetern. 2022 wurde das neue Firmengebäude fertiggestellt. Seither sind Produktion und Verwaltung in der Senefelderstraße 18/1 unter einem Dach.
Warum das für Sie zählt
Ein Standort bedeutet kurze Wege. Zwischen Konstruktion und Montage liegt kein Zulieferer, keine Zeitzone und kein Übergabeprotokoll, sondern ein Gang.
Für eine kundenspezifisch entwickelte Anlage ist das kein Komfort, sondern eine Voraussetzung. Wer eine Maschine baut, die es so noch nicht gibt, braucht die Rückfrage aus der Fertigung, bevor das Bauteil gefertigt ist.
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Qualität
Präzision, die geprüft ist
„Genau" ist im Maschinenbau kein Argument, solange es niemand nachmisst. Deshalb arbeiten wir dort, wo es zählt, mit Systemen, die einer amtlichen oder normativen Prüfung standhalten.
Zertifiziert nach ISO 9001
Unser Qualitätsmanagement ist seit 1998 nach ISO 9001 zertifiziert. Was das für Sie bedeutet, zeigt sich weniger bei der Lieferung als Jahre danach: Wenn Sie ein Ersatzteil für genau Ihre Anlage brauchen, ist nachvollziehbar dokumentiert, in welchem Stand sie gebaut wurde.
Eichfähige Dosier- und Wiegetechnik
Wo Zusatzmittel und Farbpigmente in geregelten Mengen zugegeben werden, reicht eine gute Waage nicht aus. Unsere Zusatzmittelwaagen und Dosiersysteme für die Betonindustrie sind in eichfähiger Ausführung erhältlich.
ATEX für explosionsgefährdete Bereiche
Lösemittelhaltige Lacke, brennbare Flüssigkeiten, staubende Pulver: Wo eine Zündquelle nicht entstehen darf, liefern wir Abfüllmaschinen in ATEX-Ausführung.
Präzision ist keine Frage der Baugröße
Vom manuellen Abfüllgerät bis zur vollautomatischen Linie mit acht Füllstellen gilt derselbe Anspruch. Die Genauigkeit entscheidet über Ihre Materialkosten, über Ihre Produktqualität und in vielen Branchen über Ihre Zulassung.
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Nachhaltigkeit
Die längste Lebensdauer ist die beste Ökobilanz
Über Nachhaltigkeit lässt sich viel sagen. Wir beschränken uns auf das, was sich an unseren Maschinen ablesen lässt.
Anlagen, die bleiben
Wir haben Kunden, die schon in den sechziger Jahren bei uns gekauft haben. Eine Dosier- oder Abfüllanlage ist eine Investition, die über Jahrzehnte arbeitet. Jedes Jahr, das eine Maschine länger läuft, ist ein Jahr, in dem keine neue gebaut werden muss.
Deshalb bauen wir robust und nicht auf Verschleiß. Das ist die unspektakulärste Form von Nachhaltigkeit und zugleich die wirksamste.
Genau dosieren heißt weniger verbrauchen
Der eigentliche ökologische Hebel unserer Technik liegt nicht in der Maschine, sondern in dem, was sie tut. Eine Dosieranlage, die Farbpigment auf das Gramm genau zugibt, verhindert Überdosierung. Eine Abfüllanlage, die exakt füllt, verhindert Überfüllung.
Bei chemischen Zusatzmitteln, Pigmenten, Lacken und Kosmetikprodukten summiert sich das über eine Produktionsschicht, ein Jahr, eine Anlagenlaufzeit. Präzision ist bei uns keine Marketingkategorie, sondern die direkte Ursache für geringeren Materialverbrauch, weniger Ausschuss und weniger Nacharbeit.
Kurze Wege in der Lieferkette
Viele unserer Lieferantenbeziehungen bestehen seit Jahrzehnten. Konstruktion und Fertigung finden an einem Standort in Ostfildern statt. Das hält Transportwege kurz und macht Herkunft nachvollziehbar.
Menschen, die bleiben
Zehn- und fünfundzwanzigjährige Betriebsjubiläen sind bei uns die Regel, ein vierzigjähriges gab es auch schon. Wissen, das im Haus bleibt, muss nicht neu aufgebaut werden. Auch das ist eine Form von Ressourcenschonung, wenn auch eine, die selten so genannt wird.
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Weltweit vor Ort
Gebaut in Ostfildern. Betreut, wo Sie produzieren.
Eine Anlage aus Deutschland ist nur so gut wie die Betreuung, die sie erreicht. Deshalb arbeiten wir weltweit mit örtlichen Partnern und Handelsvertretern zusammen. Viele dieser Verbindungen bestehen seit vielen Jahren.
Eigene Partner für beide Produktbereiche
Für die Betonindustrie und für die Abfülltechnik gibt es jeweils eigene Vertretungen. Das ist aufwendiger als eine gemeinsame Vertriebsstruktur, aber es sorgt dafür, dass Sie mit jemandem sprechen, der Ihre Branche kennt.
Vertretungen — Betonindustrie
[Liste folgt aus der Datenanforderung]
Vertretungen — Abfüllmaschinen
[Liste folgt aus der Datenanforderung]
Wuerschum North America Inc.
Aus dem 1989 gegründeten Vertriebsbüro „Advanced Concrete Technology" wurde 2017 eine eigenständige Gesellschaft, eine hundertprozentige Tochter der Würschum GmbH. Sie betreut den nordamerikanischen Markt.
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Ansprechpartner
Sie erreichen uns direkt
Bei uns gibt es keine Ticketnummer, die durch drei Abteilungen wandert. Sie haben einen Ansprechpartner für Ihr Anliegen.
Geschäftsführung
Hubert Würschum
Geschäftsführer
Tim Würschum
Geschäftsführer
Telefon +49 711 44813-0
tw@wuerschum.com
Würschum GmbH
Senefelderstraße 18/1
73760 Ostfildern
Telefon +49 711 44813-0
Telefax +49 711 44813-40
info@wuerschum.com
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