Würschum baut Maschinen, die dosieren und abfüllen. Seit über sechs Jahrzehnten, aus Ostfildern bei Stuttgart, als Familienunternehmen in dritter Generation. Unsere Anlagen wiegen Farbpigmente für Betonwerke auf das Gramm genau und füllen Lacke, Kosmetika und Lebensmittel in Gebinde jeder Größe. Was sie verbindet: Sie werden für einen konkreten Prozess gebaut, nicht aus dem Katalog gezogen.
1961 arbeitet Gerhard Würschum als junger Ingenieur bei Liebherr in Biberach an der Riß, in der Abteilung für Betonmischanlagen. Dort fehlt eine Komponente: eine Mischöldosierung, die chemische Zusätze exakt zugibt. Sie soll zugekauft werden. Nur gibt es sie am Markt nicht.
Also konstruiert er sie selbst. Das Feindosiergerät wird das erste Produkt der Firma.
An diesem Prinzip hat sich seither nichts geändert: Wir bauen die Anlage, die es für Ihren Prozess noch nicht gibt.
Die ganze Geschichte seit 1961 →Wir entwickeln die Anlage entlang Ihres Produkts, Ihres Gebindes und Ihrer Taktzeit.
Anlagen im Einsatz, Verfahren erklärt, Menschen dahinter – Geschichten aus sechs Jahrzehnten Dosier- und Abfülltechnik.
Gebraucht wird 1961 bei Liebherr eine Mischöldosierung, die chemische Zusätze exakt zugibt. Der Markt hat sie nicht. Also baut Gerhard Würschum sie. Aus diesem Feindosiergerät ist ein Unternehmen mit über 120.000 gebauten Maschinen geworden – der Ausgangspunkt ist derselbe geblieben.
Der Ort. Der Familienname über der Tür. Und das Prinzip von 1961: Eine Anlage entsteht, weil ein Prozess sie braucht. Nicht, weil sie im Katalog eine Lücke füllt.
Stattdessen beschreiben wir, was Sie in der Zusammenarbeit erleben – und woran Sie uns messen können.
Würschum fertigt seit 1962 selbst. Aus der Werkstatt in der umgebauten Scheune wurde 1968 die erste eigene Produktionsstätte, 1982 die zweite Halle, 1990 ein Büroneubau. 2015 kam eine Halle mit über 500 Quadratmetern hinzu, 2022 folgte das neue Firmengebäude – seither sind Produktion und Verwaltung in der Senefelderstraße 18/1 unter einem Dach.
Ein Standort bedeutet kurze Wege: Zwischen Konstruktion und Montage liegt kein Zulieferer, keine Zeitzone und kein Übergabeprotokoll, sondern ein Gang. Wer eine Maschine baut, die es so noch nicht gibt, braucht die Rückfrage aus der Fertigung, bevor das Bauteil gefertigt ist.
„Genau" ist im Maschinenbau kein Argument, solange es niemand nachmisst.
Deshalb arbeiten wir dort, wo es zählt, mit Systemen, die einer amtlichen oder normativen Prüfung standhalten – vom manuellen Abfüllgerät bis zur vollautomatischen Linie mit acht Füllstellen.
Über Nachhaltigkeit lässt sich viel sagen. Wir beschränken uns auf das, was sich an unseren Maschinen ablesen lässt.
Eine Anlage aus Deutschland ist nur so gut wie die Betreuung, die sie erreicht. Deshalb arbeiten wir weltweit mit örtlichen Partnern und Handelsvertretern zusammen – viele dieser Verbindungen bestehen seit vielen Jahren.
Bei uns gibt es keine Ticketnummer, die durch drei Abteilungen wandert. Sie haben einen Ansprechpartner für Ihr Anliegen.
Beschreiben Sie uns Ihren Prozess – Medium, Menge, Gebinde, Taktzeit. Sie erhalten eine Einschätzung von jemandem, der solche Anlagen baut.